gloria mittenza - Interviews
gloria mittenza

 

Interviews



21.11.06

Hattrickschütze Armon Zufferey im Interview


Matchwinner mit einem Hattrick, wie fühlen Sie sich?

Ich bin begeistert. Man steht nicht oft in einem Halbfinale und trifft dann gleich drei Mal. Das ganze Team hat toll gegen den starken Gegner gefightet.


Wie haben Sie die erste Halbzeit erlebt?

Wir haben uns die erste Viertelstunde gegen die Angriffe der Sharks wehren müssen und bekamen schliesslich das Gegentor. Danach haben wir uns prima gefangen und konnten sogar in Führung gehen. Den Ausgleich vor der Pause wollten wir unbedingt verhindern und haben uns dann zu sehr zurückgezogen, so funtionierte das Pressing nicht mehr. Logische Folge war das 2-2.


Nach der Pause stand ihre Manschaft konzertrierter auf dem Platz. Wie haben sie Kathringerund Roellim in der Pause motiviert?

Kathringer meinte wir seien auf gutem Weg und Roellim führte an, dass die generischen innenverteidiger leicht reizbar und skandalträchtig währen und wir diese ein wenig verunsichern sollen. Das hat dann auch wunderbar geklappt, denn die beiden standen in der Folge das ein oder andere Mal falsch.


Jetzt stehen Sie im Finale!

Ja! Es ist eine Ehre bei der Erstaustragung des COPA FORUM BASILEA im Finale zu stehen. Noch dazu gegen den Godfather FC. Das wird ein ganz spezielles Spiel werden und wir werden alles daran setzen uns und unsere Fans glücklich zu machen!





08.11.06

Statement von Delgado zu den Ausschreitungen

Die gleichen Fragen wie an Roellim stellten wir im Anschluss auch Delgado. Auch er nahm persönlich Stellung zu den Ereignissen.


Was sagen Sie zu den entsetzlichen Szenen nach dem Spiel?

Wie bereits in der Medienmitteilung kommuniziert wurde, bedaure auch ich persönlich die Ausscheitungen nach dem Spiel sehr. Unsere Fans waren bis anhin für ihre zahlreichen und ausschliesslich positiven Auftritte in fremden Stadion berühmt. Auch die Mannschaft ist stolz auf unsere Fans. Doch die Ereignisse werfen nun leider einen schlechten Schatten auf die Fans.


Was ist schief gelaufen?

Es sind viele Faktoren, die gestern schief gelaufen sind. Angefangen hat das ganze bereits bei der Zuteilung der Spielorte. Der Verband hätte bereits im Vorfeld realisieren sollen, dass dieser Schlager als Erstrundenpartie bei der erstmaligen Ausführung des Copa Forum Basileas ein grosses Zuschauerpotential mit sich bringt. Diese Partie in der Viperclub Arena vor 4'000 Zuschauern auszutragen ist schon fraglich. Die 1/3 der Tickets gingen für Sponsoren und Organisatoren weg, das bedeutet, beide Fanlager hatten noch Potential für knappe 1'300 Karten. Die Szene Joggeli ist jedoch mit über 5'000 Fans angereist. Diese wussten bereits im Vorfeld, dass sie keine Tickets mehr erhalten, wollten jedoch dennoch die Mannschaft von ausserhalb unterstützen. Doch das Massive Aufgebot an Sicherheitskräften hat bereits für dieses Vorhaben wenig Verständnis gezeigt. Später nach dem Torjubel von Roellim ist die ganze Szene eskaliert. Ich mache Roellim keinen Vorwurf, dass er sich über die Leistung seiner Mannschaft freut ist normal. Alles andere wäre nicht gut. Dennoch war dieses Tor derjenige Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.


Kann man solche Szenen in Zukunft verhindern?

Mit dem Austragungsort stimme ich mit Roellim überein. Es müssten grössere Stadion zur Verfügung gestellt werden. Und der Platz vor den Stadien sollte für die restlichen Besucher aktiver genutzt werden dürfen. Ansonsten denke ich, müsste das Polizeiaufgebot und Verhalten überdenkt werden. Ein dezenteres Aufgebot und ein weniger Aggressives Verhalten bereits vor dem Match hätte die Stimmung nicht so dermassen aufgeladen. Doch dies liegt nicht in unserer Macht, da muss ein politischer Prozess anlaufen.


Wo sehen Sie die Hauptkritikpunkte?

Ich will niemanden öffentlich als Hauptverantwortlichen kritisieren. Es wurden viele Fehler begannen. Die Fans haben sind klar den grössten Fehler begannen, doch sind sie auch die Hauptverantwortlichen. Ich sage NEIN. Daher stelle ich mich auch ganz klar hinter sie.


Sind die Ausschreitungen ein Thema in der Mannschaft?

Die Spieler waren geschlossen an den Gesprächen mit den Fans beteiligt, trotz der bitteren Niederlage. Sie sind froh um ihre Fans und Dankbar für deren Unterstützung. Ansonsten müssen Sie schon die Spieler fragen.


Sie sprechen die bittere Niederlage an. Wie äussern Sie sich dazu?

Es war ein sehr enges Spiel, mit 2-3 individuellen Einzelleistungen von Perreten. Wir wurden von der extrem offensiven Spielweise von Gloria Mittenza überrascht worden. Nach unserer 2:0 Führung waren wir uns unserer Sache zu sicher und haben es nicht verstanden, den Vorsprung zu verwalten.



08.11.06

"Es war nicht meine Absicht zu provozieren!"

Nach der CFB-Achtelfinal-Begegnung zwischen Gloria Mittenza kam es zu wüsten Szenen nach dem Abpfiff. Fangruppen beider Reihen hatten das Spiel vor dem Stadion in getrennten Lagern auf Grossbildschirm verfolgt.
In der 73. Minute schoss Perreten das vorentscheidende 4-2 für die Muttenzer und gab Roellim allen Grund zu jubeln. Dieser Jubel war dann auch Stein des Anstosses bei den Anhängern von Red Blue Basel. Wir haben mit Roellim darüber gesprochen.


Was sagen Sie zu den entsetzlichen Szenen nach dem Spiel?

Das war nicht schön, was da abgelaufen ist. Allerdings kann ich die Enttäuschung der Joggelis durchaus nachvollziehen. Es war ünicht meine Absicht sie mit meinem Torjubel zu provozieren. Ich habe mich einfach über die Leistung meiner Mannschaft gefreut, welche einen Zwei-Tore-Rückstand noch in einen Sieg umdrehten.


Was ist schief gelaufen?

Das fragen Sie den Falschen. Wir waren zwar Heimteam, hatten jedoch kein Heimrecht in dieser Partie. Die Sicherheit sollte vom Team der Viperclub Arena gewährleistet werden.


Kann man solche Szenen in Zukunft verhindern?


Das kann man nie mit Bestimmtheit sagen. Allerdings hätte die Partie in einem grösseren Stadion stattfinden sollen. 4'000 Fans für solch ein Schlagespiel, diese Kapazität ist einfach zu klein. Darum bin ich auch stolz beheupten zu dürfen, dass sich die Gloriosos, bis auf wenige Ausnahmen, sehr ruhig verhalten haben.


Wo sehen Sie die Hauptkritikpunkte?

Bei der Polizei. Sie hatte ein zu kleines Aufgebot und musste sich mit Gummischrot und Reizgas, anstatt einer eindrücklichen Menschenkette helfen. Ich bin kein Freund von Waffen im Einsatz gegen Fans. Gewalt erzeugt Gegengewalt...



07.11.06

Interview mit Gregory Perreten

Der Topscorer steht nach dem CFB-Erstrundenspiel Rede und Antwort.



Ein unglaubliches Spiel, oder?

Unglaublich, ja! Nach 9 Minuten habe ich gedacht das sei das Ende. Aber dann haben wir begonnen zu kämpfen wie die Tiger.



Wie war ein solch miserabler Start möglich?


Ich weiss es nicht. Unser Trainer Stefano Lichtenwalder hat uns gut auf dieses Spiel vorbereitet und uns vor einem frühen Gegentor gewarnt. Trotzdem hat es gleich zwei Mal eingeschlagen. So etwas darf ganz einfach nicht passieren. Daran müssen wir arbeiten.



Waren sie geschockt nach dem 0 -2? Die Mannschaft wirkte kurze Zeit konsterniert.


Ich sage mal, mit so einem Start haben wir nicht gerechnet. Doch das 0 - 2 hat uns so richtig wach gerüttelt. Danach sind wir jedem Ball hinterher gelaufen und haben angefangen offensiven Fussball zu spielen, wie wir es von Beginn an wollten.



Sie haben mit Ihrem Hattrick entscheidendes zum Sieg Gloria Mittenzas beigetragen. Gratulation!


Nachdem ich in den letzten Spielen etwas Ladehemmung hatte und wir letzte Woche noch weitere interne Konkurenz in Person von Roman Balsbach bekommen haben, bin ich schon erleichtert in diesem Spiel gleich drei Mal getroffen zu haben. Aber wichtig ist, dass wir uns als Mannschaft für den Sieg zerrissen haben.



Ihr nächster Gegner im COPA FORUM BASILEA heisst The Saint Soccers. Was rechnen Sie sich für Chancen aus?

The Saint Soccers haben Ihr Erstrundenspiel souverän gewonnen und machen auf mich einen durchaus soliden Eindruck, auch wenn es ihnen in der Liga nicht wunschgemäss zu laufen scheint. Wir werden sicherlich mit dem nötigen Respekt ins Spiel gehen, uns aber nicht zurückhalten. Wenn wir den Cup nach Muttenz holen wollen, müssen wir so oder so jeden schlagen können. Und das können wir.







06.11.06

Interview mit Roman Balsbach

Die Neuverpflichtung mit der Rückennummer 9
steht Rede und Antwort.




Wie haben Sie sich eingelebt in Muttenz?

Ich habe mich hier sofort zurecht gefunden. Der Verein ist hervorragend organisiert und in der Mannschaft herrscht eine tolle Stimmung.



Ihr erstes Tor haben Sie gleich im ersten Ernstkampf gemacht - ein Zufall?


Dass ich Tore schiesse ist bestimmt kein Zufall. Da steckt harte Arebit und viel Training dahinter. Schön ist es natürlich im ersten Spiel schon zu treffen. Dazu in der siebten Minute.



Was halten Sie von den Fans?

Die Gloriosos sind unglaublich lautstark und frenetisch. Deshalb freue ich mich auch schon auf das COPA FORUM BASILEA-Heimspiel gegen Red Blue Basel. Mit unseren Fans im Rücken, macht das Fussball spielen doppelt Spass.



Böse Zungen behaupten, dass Sie nach 50 Minuten aufpassen müssen, dass Sie nicht über Ihre Zunge stolpern. Inwiefern haben sie recht?

Es ist etwas wahres dran an der Behauptung. Ich bin einer, welcher in jeder Situation alles gibt und so sinken meine Reserven auch schneller. Dazu kommt, dass diese momentan nicht sehr gross sind, da ich bei meinem Ex-Club fast nur auf der Bank sass. Roellim und sein Trainerstab bieten mir derzeit alle Möglichkeiten bald wieder auf einen anständigen konditionellen Grund bauen zu können.




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